Sfusobuono
Sfusobuono entstand im Oktober 2020 aus einer Idee von Alessandra Costa, einer Sommelière aus Alessandria, die an der Universität von Pollenzo studiert hatte. Der Name geht auf einen Scherz ihres Vaters zurück, der in der Bar immer sagte: „Gib mir einen Wein vom Fass, aber einen guten“ – eine Bitte, die zu einem Versprechen und schließlich zu einer regelrechten Mission wurde. Während der Pandemie, als viele Weingüter stillstanden und die Fässer voller hochwertiger Offener Weine waren, erkannte Alessandra, dass dieser Wein ein zweites Leben verdiente. Zusammen mit Paolo Vaccarella gründete sie den ersten italienischen Online-Shop, der sich auf Bag-in-Box-Weine kleiner, unabhängiger Weingüter spezialisiert hat. Seitdem ist das Projekt gewachsen und vereint mittlerweile Dutzende Winzer aus fast allen Regionen.
Die Auswahl von Sfusobuono basiert auf handwerklichen Methoden: kleine, unabhängige Betriebe, die ihre Weinberge sorgfältig bewirtschaften, oft nach biologischen Richtlinien. Es handelt sich um Winzer, die einzeln ausgewählt wurden, die man persönlich kennt und nicht aus einem Katalog, und die sich durch eine respektvolle Arbeit im Weinberg und einen minimalen Eingriff im Weinkeller auszeichnen. Zwischen den Rebzeilen stehen regionale Rebsorten und behutsame Arbeitsweisen im Vordergrund, denn die Qualität des Weins entsteht in erster Linie im Weinberg. Hinter jeder Auswahl steht somit dasselbe handwerkliche Wissen, das sich auch in der Flasche wiederfindet.
Im Glas legen die von Sfusobuono angebotenen Weine Wert auf Ausgewogenheit, Frische und eine ausgeprägte Trinkbarkeit: unmittelbare und gesellige Interpretationen, die eher für den täglichen Genuss als für die Lagerung gedacht sind, mit einem Sortiment, das auch Weine mit niedrigem Alkoholgehalt umfasst. Ein Großteil des Verdienstes gebührt dem Format: Der Bag-in-Box ist ein Beutel aus laminiertem Polypropylen, der in einem Karton mit Zapfhahn verpackt ist und den Inhalt vor Licht und Sauerstoff schützt. Nach dem Öffnen behält er seine Eigenschaften über dreißig Tage lang bei, wobei die drei Liter dem Inhalt von vier Flaschen entsprechen. Abgerundet wird das Bild durch den ökologischen Vorteil: eine deutlich geringere Umweltbelastung als bei Glas und eine recycelbare Verpackung.








